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Gemeinsame Einsatzübung zum Jahresende

Gemeinsame Einsatzübung - Atemschutznotfall

12.12.2015 - 09:25


Um 09:25 wurde die Einheit Giesenkirchen zu einer Brandmeldeanlage in die Dieselstraße alarmiert. Noch vor Eintreffen der ersten Kräfte wurde die Leitstelle durch den anwesenden Hausmeister informiert, dass es brenne und eine starke Rauchentwicklung wahrzunehmen sei. Aus diesem Grund wurde das Stichwort auf "B1-Gebäude" geändert und die Einheit Odenkirchen wurde ebenfalls alarmiert.
Zu Beginn entwickelte sich der Einsatz planmäßig wie gewohnt. Es wurden zwei Trupps (Giesenkirchen und Odenkirchen) über zwei Eingänge in das Gebäude geschickt. Der vorgehende Trupp im Obergeschoss erlitt beim Absuchen des Raumes einen Unfall. Der Truppführer stürzte aufgrund von schlechten Sichtverhältnissen (nahezu Nullsicht) seitlich eine Treppe hinunter und kam ca. 2,5m tiefer zum Liegen. Der Verunfallte war nicht mehr ansprechbar. Nachdem der Vorfall vom Gruppenführer bemerkt wurde gab es eine weitere Stichworterhöhung auf "Atemschutznotfall". Es wurden sofort Kräfte entsandt, um den Verunfallten und seinen beteiligten Truppmann zu retten. Zeitgleich setzten sich zwei weitere Löschfahrzeuge aus anderen Einheiten in Bewegung, um Unterstützung leisten zu können.
Was sich hier schlimm anhört war zum Glück nur eine Übung zum Thema Atemschutznotfall.
Insgesamt waren an dieser Großübung über 30 Feuerwehrleute beteiligt.
Sinn der Übung war es unter möglichst realistischen Umständen den eigenen Notfall zu simulieren um im Ernstfall besser handeln zu können, damit wir alle möglichst gesund und heil wieder nach Hause kommen. Denn trotz der vielen Ausrüstung, Technik und allem sonstigen Material ist es doch das wichtigste sich auf seine Kameraden verlassen zu können von deren Handeln in solch einer Situation alles abhängig sein kann. Dementsprechend Stärken solche Übungen nicht nur unsere eigene Zusammenarbeit, sondern auch die mit den anderen Einheiten. Denn es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man im Falle des Falles Rückendeckung bekommt und sich in guten Händen befindet wenn man sich selber in Gefahr begibt. Wir werden zukünftig weiter üben, um immer einsatzbereit zu sein und qualifiziert helfen zu können.

Ein herzlicher Dank geht natürlich an die Übungsleiter, die Firma C&A für die Bereitstellung der Örtlichkeiten, die Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Einheiten Giesenkirchen, Kothausen und Günhoven für die Erarbeitung, Umsetzung und Unterstützung bei dieser Großübung.